Zweiter Angriff auf Deutschlands Stromnetz binnen 24 Stunden

Veröffentlicht am 2. September 2026 um 13:25

Rubrik: Sicherheit
Format: Spezialbericht
Autor: Sinisa Brkic (sb)



Innerhalb weniger als 24 Stunden sind zwei räumlich weit voneinander entfernte Bereiche der deutschen Strominfrastruktur zum Ziel mutmaßlicher Sabotage geworden. Nach dem Angriff bei Jänschwalde in Brandenburg ermitteln Sicherheitsbehörden nun auch nach einem gezielt herbeigeführten Kurzschluss an einem Umspannwerk bei Bergheim in Nordrhein-Westfalen. Ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen ist bislang nicht bewiesen. Der zweite Vorfall verändert dennoch die Dimension der Lage und rückt den physischen Schutz kritischer Energieinfrastruktur mit neuer Dringlichkeit in den Mittelpunkt.

Zwei Schauplätze, eine neue Sicherheitslage

Am Dienstagmorgen wurde bei Turnow-Preilack nahe dem brandenburgischen Kraftwerk Jänschwalde ein gezielter Angriff auf Höchstspannungsleitungen entdeckt. Nur wenige Stunden später kam es mehrere hundert Kilometer weiter westlich im Umfeld einer Umspannanlage bei Bergheim im Rheinischen Revier zu einem weiteren Vorfall, bei dem die Ermittler ebenfalls von vorsätzlichem Handeln ausgehen.

Die Fälle unterscheiden sich in ihrer technischen Ausführung und sind nach bisherigem Ermittlungsstand nicht miteinander verbunden. Ihre zeitliche Nähe und die Tatsache, dass in beiden Fällen Einrichtungen der Stromversorgung betroffen waren, verändern dennoch die sicherheitspolitische Bewertung erheblich. Deutschland hat es innerhalb eines einzigen Tages mit zwei mutmaßlichen Sabotagehandlungen gegen zentrale Bestandteile seiner Energieinfrastruktur zu tun.

Genau an diesem Punkt ist Präzision entscheidend. Zwei Vorfälle ergeben noch keine koordinierte Serie und beweisen weder eine gemeinsame Täterschaft noch eine übergeordnete Steuerung. Sie reichen jedoch aus, um die Frage zu stellen, ob aus einzelnen Angriffen ein Muster entstehen könnte und ob der physische Schutz kritischer Strominfrastruktur der veränderten Bedrohungslage ausreichend Rechnung trägt.



Bergheim trifft das Stromsystem deutlich stärker

Der zweite Vorfall ereignete sich am Dienstagabend im Rheinischen Revier. Gegen 20 Uhr wurde die Polizei wegen einer zunächst technisch erscheinenden Störung im Bereich eines Umspannwerks bei Bergheim alarmiert. Nach den bisherigen Erkenntnissen schließen die Ermittler einen technischen Defekt aus und gehen von einer vorsätzlichen Tat aus.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul wurden Kabel über eine Oberleitung gebracht und dadurch gezielt ein Kurzschluss verursacht. Mehrere Leitungen fielen aus. Die Ermittlungen werden wegen des Anfangsverdachts verfassungsfeindlicher Sabotage geführt.

Die unmittelbaren Auswirkungen waren erheblich größer als beim Vorfall in Brandenburg. Fünf Braunkohleblöcke in Neurath und Niederaußem mit einer installierten Gesamtleistung von rund 4.200 Megawatt gingen infolge der Störung vom Netz. Zum Zeitpunkt des Ereignisses speisten die betroffenen Anlagen zusammen ungefähr 3.000 Megawatt Leistung ein.

Von den fünf betroffenen Kraftwerksblöcken konnte zunächst ein Block mit 600 Megawatt Leistung wieder ans Netz genommen werden. An der Wiederinbetriebnahme der übrigen Einheiten wurde weiter gearbeitet. Die allgemeine Stromversorgung blieb stabil, ebenso die Systemstabilität des Netzes. Diese Unterscheidung ist wesentlich. Der Angriff hatte reale und beträchtliche technische Folgen, führte aber nicht zu einem Blackout. Das Stromsystem reagierte so, wie ein widerstandsfähiges Verbundnetz reagieren soll: Störungen wurden abgefangen, Schutzmechanismen griffen und die Versorgung konnte aufrechterhalten werden.

Brandenburg: Ermittlungen reichen inzwischen weiter

Auch der Fall bei Jänschwalde hat sich seit dem ersten NEWSMEDIA Bericht weiterentwickelt. Am Umspannwerk Turnow-Preilack hatten Unbekannte nach bisherigen Erkenntnissen versucht, mit selbstgebauten Vorrichtungen leitfähiges Material in Höchstspannungsleitungen einzubringen. In zwei Fällen gelang dies und führte zu Kurzschlüssen.

Ein Kraftwerksblock mit 500 Megawatt Leistung schaltete sich daraufhin automatisch ab. Die Stromversorgung der Bevölkerung blieb dennoch stabil, weil andere Leitungen und Erzeugungskapazitäten die Störung auffangen konnten. Bei der anschließenden Suche wurden zahlreiche weitere Vorrichtungen entdeckt.

Die strafrechtliche Dimension ist inzwischen deutlich größer. Die Ermittlungen umfassen mehrere schwere Tatbestände und reichen auch bis zum Verdacht der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Diese Ermittlungsrichtung bedeutet jedoch nicht, dass der Vorfall bereits rechtlich als terroristischer Anschlag festgestellt wäre. Täter, Motiv und mögliche Hintermänner sind weiterhin unbekannt. Genau diese Offenheit muss erhalten bleiben, solange keine belastbaren Ermittlungsergebnisse vorliegen.

Gibt es eine Verbindung zwischen Brandenburg und Nordrhein-Westfalen?

Zwischen den beiden Tatorten liegen mehrere hundert Kilometer. Die Methoden unterscheiden sich, die betroffenen Anlagen gehören unterschiedlichen Bereichen des Stromsystems an und bislang gibt es keinen öffentlich bekannten Beweis für eine gemeinsame Planung.

Gleichzeitig liegt es nahe, mögliche Zusammenhänge zu prüfen. Sicherheitsbehörden müssen klären, ob beide Vorfälle unabhängig voneinander entstanden sind oder ob personelle, organisatorische oder methodische Verbindungen bestehen. Diese Prüfung ist angesichts der zeitlichen Nähe zwingend, ihr Ergebnis aber offen.

Auch mögliche politische oder extremistische Hintergründe sind bislang nicht geklärt. Eine fremdstaatliche Steuerung ist ebenso wenig nachgewiesen wie die Verantwortung einer bestimmten extremistischen Gruppierung. Solche Szenarien können Gegenstand von Ermittlungen sein, dürfen aber nicht mit gesicherten Erkenntnissen verwechselt werden. Gerade bei Angriffen auf kritische Infrastruktur entscheidet diese Trennung über journalistische Seriosität. Die technische Methode kann beschrieben, die Wirkung analysiert und die sicherheitspolitische Bedeutung eingeordnet werden. Die Urheberschaft bleibt Sache der Ermittlungen.

Das Netz hat gehalten, die Sicherheitsfrage bleibt

Technisch betrachtet liefern beide Fälle zunächst einen bemerkenswerten Befund. Das deutsche Stromsystem hat die Störungen verkraftet. Weder im Osten noch im Westen kam es zu einem großflächigen Versorgungsausfall. Das ist Ergebnis einer Infrastruktur, die auf Ausfälle einzelner Komponenten vorbereitet sein muss. Schutztechnik, Redundanzen, Netzreserven und automatisierte Reaktionen sollen verhindern, dass der Verlust einzelner Leitungen oder Kraftwerksblöcke eine unkontrollierte Kettenreaktion auslöst. In beiden Fällen haben diese Mechanismen funktioniert.

Robustheit ist jedoch nicht mit Unverwundbarkeit gleichzusetzen. Das deutsche Stromnetz besteht aus tausenden Kilometern Leitungen, zahlreichen Umspannwerken, Schaltanlagen, Kraftwerksanschlüssen und Steuerungssystemen. Viele dieser Einrichtungen liegen außerhalb dicht besiedelter Gebiete und können schon aufgrund ihrer räumlichen Ausdehnung nicht vollständig abgeschirmt werden.

Damit verschiebt sich die zentrale Sicherheitsfrage. Es geht nicht ausschließlich darum, jeden einzelnen Angriff zu verhindern. Ebenso wichtig ist, Manipulationen frühzeitig zu erkennen, besonders sensible Knoten besser zu schützen und sicherzustellen, dass das Netz auch mehrere gleichzeitig auftretende Störungen verkraften kann.

Kritische Infrastruktur ist ein strategisches Angriffsziel

Elektrizität ist keine Infrastruktur unter vielen. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass nahezu alle anderen modernen Systeme funktionieren. Telekommunikation, digitale Zahlungssysteme, Tankstellen, Verkehrsleitsysteme, Industrieanlagen, Kühlung, Wasserversorgung, medizinische Einrichtungen und öffentliche Verwaltung sind unmittelbar oder mittelbar von elektrischer Energie abhängig. Ein länger dauernder Stromausfall bleibt deshalb niemals auf den Energiesektor begrenzt.

Je länger eine Störung anhält, desto stärker greifen die Abhängigkeiten ineinander. Aus einem technischen Problem kann eine Versorgungslage entstehen, die Kommunen, Unternehmen, Einsatzorganisationen und private Haushalte gleichzeitig betrifft. Gerade diese systemische Bedeutung macht Einrichtungen der Energieversorgung zu attraktiven Zielen für Täter, die mit vergleichsweise begrenztem Aufwand eine möglichst große Wirkung anstreben. Selbst ein Angriff, der keinen Blackout auslöst, kann Sicherheitsbehörden binden, wirtschaftliche Schäden verursachen und politische Unsicherheit erzeugen.

Die Ereignisse dieser Woche zeigen zudem, dass die Debatte über kritische Infrastruktur nicht auf Cyberangriffe verengt werden darf. Moderne Netze müssen gegen digitale Angriffe geschützt werden, aber ebenso gegen physische Manipulationen an Leitungen, Umspannwerken und anderen exponierten Komponenten.

PreparedEuropeSystem.com: Resilienz endet nicht am Umspannwerk

Der Schutz kritischer Infrastruktur ist zunächst eine staatliche und technische Aufgabe. Netzbetreiber müssen Versorgungssysteme stabil halten, Sicherheitsbehörden Angriffe verhindern und aufklären, Einsatzorganisationen müssen im Störungsfall handlungsfähig bleiben. Diese Verantwortung kann und darf nicht auf private Haushalte verlagert werden.

Trotzdem besitzt Resilienz eine zweite Ebene. Ein widerstandsfähiges Gemeinwesen braucht auch Haushalte, die eine zeitlich begrenzte Unterbrechung grundlegender Versorgung bewältigen können, ohne innerhalb kürzester Zeit selbst zum zusätzlichen Notfall zu werden.

Genau hier setzt PreparedEuropeSystem.com an. NEWSMEDIA legt die Verbindung ausdrücklich offen: PreparedEuropeSystem.com gehört zum Projekt Prepared Europe by sapcoCompanies. Der Autor dieses Spezialberichts, Sinisa Brkic, ist zugleich redaktioneller Leiter von Prepared Europe. Die folgende Darstellung ist deshalb transparent als Einordnung eines eigenen Projekts zu verstehen und nicht als unabhängige Empfehlung eines unbeteiligten Dritten.

Prepared Europe betrachtet private Krisenvorsorge nicht als Alternative zum Staat. Der Ansatz versteht sie als zweite Sicherheitslinie innerhalb derselben Resilienzarchitektur. Netzbetreiber sichern das Stromsystem, Behörden koordinieren die öffentliche Gefahrenabwehr und private Haushalte sorgen dafür, einen begrenzten Zeitraum ohne gewohnte Versorgung geordnet überstehen zu können.

BLACKOUT FAMILY MAX verlagert Entscheidungen vor die Krise

PreparedEuropeSystem.com entwickelt mit BLACKOUT FAMILY MAX ein physisches Vorsorgesystem für Haushalte im deutschsprachigen Europa. Das Konzept basiert ausdrücklich nicht auf der Behauptung, ein großer Blackout stehe unmittelbar bevor. Es setzt bei der nüchternen Frage an, was ein Haushalt tun muss, wenn Strom, Kommunikation oder andere alltägliche Dienste tatsächlich über längere Zeit eingeschränkt sind.

Der Kern besteht aus einem physischen System mit Sofortkarten, Checklisten und vorbereiteten Haushaltsinformationen. Die zentralen Inhalte sollen unabhängig von Internetzugang, Cloud-Diensten oder einem funktionierenden Smartphone verfügbar sein. Gerade in einer Versorgungslage, in der Akkus leer werden, Mobilfunknetze überlastet sein können und digitale Informationsquellen nicht zuverlässig erreichbar sind, wird diese Unabhängigkeit praktisch relevant.

Das Ziel besteht darin, Entscheidungen vor den Eintritt einer Krise zu verlagern. Wer erst während eines länger dauernden Stromausfalls darüber nachdenkt, wie Trinkwasser organisiert, Medikamente gekühlt, Familienmitglieder erreicht oder sichere Lichtquellen eingesetzt werden sollen, muss unter Zeitdruck Entscheidungen treffen, die vorher geordnet vorbereitet werden könnten.

Seriöse Vorsorge beginnt deshalb nicht mit der Annahme einer bevorstehenden Katastrophe. Sie beginnt mit der Erkenntnis, dass auch leistungsfähige Systeme zeitweise ausfallen können.

Die ersten Stunden entscheiden über die weitere Lage

Ein Stromausfall beginnt für viele Haushalte zunächst unspektakulär. Licht, Router und zahlreiche elektrische Geräte fallen aus, Aufzüge stehen und elektronische Bezahlsysteme können eingeschränkt sein. Je nach Dauer und regionaler Belastung können auch Mobilfunk und Internet zunehmend betroffen sein.

Mit zunehmender Dauer verschieben sich die Prioritäten. Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente, Hygiene, Wärme oder Schutz vor Hitze, Kommunikation und verlässliche Informationen gewinnen an Bedeutung. Haushalte mit Kindern, älteren Menschen, pflegebedürftigen Personen oder besonderen medizinischen Anforderungen benötigen zusätzliche Planung.

Gerade deshalb konzentriert sich belastbare Krisenvorsorge nicht ausschließlich auf Vorräte. Sie organisiert Informationen, Zuständigkeiten und Entscheidungen. Wer weiß, wo wichtige Unterlagen liegen, welche Medikamente besondere Bedingungen benötigen, wie Familienmitglieder miteinander Kontakt aufnehmen und welche Gefahren improvisierte Heiz- oder Kochlösungen verursachen können, ist im Ernstfall deutlich besser vorbereitet. Prepared Europe versucht genau diese praktische Ebene zu strukturieren. Ein Haushalt soll unter Stress nicht erst jene Abläufe entwickeln müssen, die lange vorher geordnet werden können.

Vorsorge ist kein Misstrauensvotum gegen den Staat

Bei Krisenvorsorge entsteht schnell ein falscher Gegensatz. Entweder müsse der Staat die Versorgung garantieren oder die Bevölkerung müsse sich selbst helfen. Eine belastbare Sicherheitsarchitektur funktioniert jedoch gerade deshalb, weil beide Ebenen unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Der Staat bleibt für Schutz, Gefahrenabwehr und Wiederherstellung kritischer Infrastruktur verantwortlich. Private Vorsorge nimmt ihm diese Verantwortung nicht ab. Sie kann aber jenen Zeitraum überbrücken, in dem Behörden und Versorger eine technische Störung bearbeiten und ihre verfügbaren Ressourcen auf besonders kritische Bereiche konzentrieren müssen.

PreparedEuropeSystem.com versteht diesen Gedanken als Teil moderner Resilienz. Ein vorbereiteter Haushalt ersetzt weder Feuerwehr noch Rettungsdienst, Netzbetreiber oder Behörden. Er reduziert lediglich vermeidbare Probleme, die entstehen können, wenn zentrale Alltagsfunktionen plötzlich nicht mehr verfügbar sind. Gerade Jänschwalde und Bergheim machen diese Trennung sichtbar. Die Stromversorgung blieb stabil, weil professionelle Systeme funktioniert haben. Private Vorsorge wird dort relevant, wo solche Systeme bei einem künftigen Ereignis mehr Zeit benötigen könnten.

Keine Blackoutprognose, aber auch keine Illusion

Aus den beiden Angriffen lässt sich nicht ableiten, dass Deutschland unmittelbar vor einem großflächigen Stromausfall steht. Eine solche Aussage wäre durch die aktuelle Lage nicht gedeckt. Im Gegenteil zeigt sich bislang, dass die technische Widerstandsfähigkeit des Netzes beträchtlich ist. Ebenso falsch wäre jedoch die Schlussfolgerung, erfolgreiche Stabilisierung mache weitere Sicherheitsmaßnahmen entbehrlich. Innerhalb weniger Stunden wurden zwei voneinander getrennte Bereiche der Energieinfrastruktur mutmaßlich vorsätzlich beeinträchtigt. In Nordrhein-Westfalen führte der Vorfall sogar dazu, dass mehrere große Kraftwerksblöcke gleichzeitig vom Netz gingen.

Der sachgerechte Umgang mit dieser Entwicklung liegt zwischen Alarmismus und Selbstberuhigung. Deutschland verfügt über ein leistungsfähiges Stromsystem. Dieses System ist zugleich von so großer gesellschaftlicher Bedeutung, dass seine Einrichtungen ein strategisch relevantes Angriffsziel darstellen.

Der zweite Fall verändert die Perspektive

Jänschwalde konnte zunächst als schwerwiegender einzelner Sabotagefall betrachtet werden. Bergheim verändert die Perspektive. Zwei getrennte Vorfälle innerhalb von weniger als 24 Stunden zwingen Sicherheitsbehörden, Politik und Netzbetreiber dazu, nicht nur über einzelne Tatorte zu sprechen, sondern über Schutzkonzepte, mögliche Muster und die Verwundbarkeit weitläufiger Infrastruktur.

Ob tatsächlich eine Verbindung existiert, müssen die Ermittlungen klären. Bis dahin bleiben Aussagen über eine koordinierte Serie, eine bestimmte extremistische Szene oder eine fremdstaatliche Steuerung Spekulation.

Gesichert ist etwas anderes. In Brandenburg wurden Höchstspannungsleitungen gezielt manipuliert. Im Rheinland wurde nach bisherigen Erkenntnissen vorsätzlich ein Kurzschluss verursacht, der mehrere Kraftwerksblöcke mit erheblicher Leistung vom Netz nahm. In beiden Fällen blieb die allgemeine Stromversorgung stabil. Das ist einerseits ein Beleg für die Widerstandsfähigkeit des deutschen Stromsystems. Andererseits zeigt es, dass genau dieses System bewusst zum Ziel gemacht werden kann.

Die staatliche Antwort darauf muss bessere Sicherung, schnelle Erkennung, belastbare Redundanz und konsequente Strafverfolgung umfassen. Die private Antwort ist kleiner, aber nicht bedeutungslos. Sie besteht darin, für jene Zeit vorbereitet zu sein, die zwischen dem Ausfall eines Systems und seiner vollständigen Wiederherstellung liegen kann. PreparedEuropeSystem.com setzt genau an diesem Zwischenraum an. Nicht weil ein Blackout unmittelbar bevorstehen muss, sondern weil Resilienz ihren Wert immer dann beweist, wenn ein System plötzlich nicht so funktioniert, wie eine moderne Gesellschaft es gewohnt ist.


Zweiter Angriff auf Deutschlands Stromnetz binnen 24 Stunden. Zwei mutmaßliche Sabotageangriffe binnen 24 Stunden treffen Deutschlands Stromnetz. Bergheim und Jänschwalde rücken den Schutz kritischer Infrastruktur und private Vorsorge in den Fokus.